.....einst in den fünfziger Jahren
Mein angeborener Bewegungsdrang ließ schon meine Eltern ins Schwitzen kommen.
„Mein Kind suche ich mehr auf Bäumen als spielend mit einer Puppe!“ waren immer die
Worte meiner Mutter.
Später beim Eiskunstlauf brachte ich es durch harte Arbeit zu einigem Erfolg.
Sport blieb auch nach dieser aktiven Zeit weiter mein Hobby. Da man auf eine solide
Schulbildung auch Wert legen sollte, studierte ich nach dem Abi Maschinenbau an der
Uni Dresden.
Andrej mischte sich zunehmend in mein Leben und da man zu zweit auch mächtigen
Spaß haben kann, heirateten wir und trugen Ende der Siebziger Jahre mit zwei
prächtigen Jungs (Falk und Björn) zum Erhalt unserer Menschheit bei. Nach einer
Auszeit, deren Hauptinhalt im Wickeln, Füttern, Erziehen und Genießen der Kleinen
bestand, widmete ich mich wieder dem Geldverdienen. In den Achtzigern - nach einem
zweijährigen Nervenkrieg mit dem Vater DDR-Staat entließ man uns nach Unterfranken,
wo wir an einer neuen Zukunft bastelten. Jetzt stand auch unserem Hobby –
dem Reisen – nichts mehr im Wege. Die Ostblockländer hatten wir bereits fast
alle besucht, jetzt steht der Rest auf dem Plan ....
Ich mit einer Kamera in der Hand – das Bild hat sich gegenüber der
Gegenwart nur insofern geändert, dass ich paar Jährchen zugelegt habe ... und der
Apparat ist auch ein anderer. Fotografieren ist eines meiner Hobbys seit Kindesbeinen
an. Als Fortbewegungsmittel benutzte ich für meine Touren als Schüler das Fahrrad,
später ein Moped, dann leistete ich mir als Student ein Motorrad, und nach unserer
Hochzeit gab es den ersten Trabi. Der Lastenanhänger dazu war noch selbstgebaut,
doch immerhin trug er unsere Campingausrüstung von daheim zu den für uns
erreichbaren Plätzen der DDR und Osteuropas. Von Beruf Elektroniker in der
Halbleiterbranche, versuche ich mich am technischen Teil unserer Ehe bzw. unserer
Reisen.
Den Nerv für das Thema Kommunikation habe ich seit Kindheit an, damals in der
GST und neben dem Studium wie auch heute als Funkamateur (DL5UFT). Auf unseren Reisen ist
mindestens ein Handfunkgerät dabei. .....und Sport gibt es auch noch in meinem
Leben, gelernt hab ich dank Anita sogar das Schlittschuhlaufen ....
...und jetzt - in den Fünfzigern
In Canada 2003 - bei Vancouver


Reisen – eines der schönsten Dinge im Leben, das wir immer wieder genießen.
Kann es sein, dass Reisen süchtig macht?